Dass soziale Netzwerke (social media) für viele Menschen immer wichtiger werden ist ein Trend, der schon seit einigen Jahren anhält. Eine Umfrage der Plattform "Retrevo" unter 1000 US-Amerikanern verdeutlicht nun, welch zentrale Stellung Facebook, Twitter und Co. mittlerweile einnehmen.
Wenn es darum geht, neueste Nachrichten aus dem Netzwerk zu erhalten, lassen mittlerweile viele alles stehen und liegen. Denn für eine Nachricht lassen sich
- 22 Prozent bei einem Meeting
- 49 Prozent beim Essen
- 11 Prozent beim Sex und
- 24 Prozent am WC
unterbrechen. Diese Angaben machten die Befragten unter 25 Jahren, von denen nur ein Drittel gar keine Unterbrechung mag.
Ältere Befragte reagierten in allen Punkten deutlich zurückhaltender. Für eine Nachricht lassen sich
- 11 Prozent bei einem Meeting
- 27 Prozent beim Essen
- 6 Prozent beim Sex und
- 12 Prozent am WC
stören. Von den Studienteilnehmern über 25 mögen immerhin 62 Prozent gar keine Unterbrechungen durch soziale Netzwerke.
Im Netzwerk die ganze Nacht
Für fast ein Drittel der unter 25-jährigen Befragten ist der morgentliche Blick ins soziale Netzwerk schon zur Routine geworden. Auch 21 Prozent der älteren Teilnehmer sehen gleich nach dem Aufstehen nach, ob sich etwas getan hat. 19 Prozent der jüngeren und elf Prozent der älteren Befragten gaben an, ihre Nachrichten abzurufen, wenn sie zwischendurch aufwachen.
(Red.)

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